Greetings from Pygoya, Europe exhibition opening, November 2003

 

„Aloha“, wie wir in Hawaii sagen. Was für mich soviel bedeutet wie Willkommen, wir sind alle Brüder, weil wir alle in der glücklichen Lage sind, fine art zu suchen, zu fühlen und zu brauchen, in welcher Form und Gestalt auch immer; hier der Computer, das Internet.

Ich bin von der anderen Seite des Planeten gekommen, um Webkünstler-Gefährten hier in Europa zu unterstützen. Lassen Sie uns meinen europäischen Cyberkünstler-Kollegen die Hand geben. Vor allen Dingen Ingrid Kamerbeek, ohne deren Hingabe und ständige Arbeit dieses große Ereignis nie zustande gekommen wäre. Lassen Sie uns öffentlich Anerkennung zeigen für eine große Freiwillige für unsere Sache.

Wir sind alle Missionare, Künstler der 1. Generation mit einem Medium kontroverser Natur, das in einem surrealen Cyberspace existiert. Aber durch unsere Arbeit können Sie innovative Bilder erfahren, die Sie vorher nicht gesehen haben. Ist das nicht alles, was zählt? Und die Beständig-keit einer internationalen virtuellen Kunstform, die natürlich ist für unser globales Dorf.

Wir teilen den technokratischen digitalen Lebensstil durch unsere eigene „chatroom“-Persönlichkeit. Finden interessante Kunst, von der Sie nicht erwarten würden, sie in einem Geschichtsbuch oder in einem Museum zu finden. Finden einen Zugang zu einer neuen ästhetischen Erfahrung, die von vielen rund um die Welt geteilt wird.

Künstler benutzen die Telekommunikation nicht nur als demokratisches Mittel, um der Welt ihre Kunst zu zeigen, sondern auch als Mittel, um wertvolle Ausdrucksformen mit dem Medium selbst zu erzeugen. Der Purist würde es so sehen, daß eine online-Gesellschaft ihre eigene visuelle Kunstkultur verbreitet. Und die Quelle wäre die Technologie, in sich selbst ein so kraftvolles Medium, daß die Disney-Animatioren lernen müssen, damit zu zeichnen oder sich einen neuen Job suchen müssen. Aber für mich ist es reine Freude! Ich lobe den Herrn jeden Tag, daß ich während meiner Lebenszeit die Gelegenheit habe, mit dem Computer Bilder zu erforschen.

Was ist Webkunst?

Für mich jede Kunst, die in dem Internet-Medium selbst ihren Ursprung hat. Sie könnten diese Kunst nicht außerhalb der online-Erfahrung finden. Es ist Kultur, die zu Ihnen kommt von einer globalen Gemein-schaft von Digitalkünstlern, die sich entdecken und miteinander arbeiten über das Web. Viele der Arbeiten hier, einschließlich meiner eigenen, sind Reproduktionen des Originals, die heruntergeladen wurden von einem hard drive. Aber wertvolle Sammelstücke, in der Tradition von signierten und numerierten Druckauflagen. Vor allem, wie dem auch sei, zählt ihre Bedeutung als offline-Beispiel dafür, welche neue und zugängliche Kunst im Internet beheimatet ist. Zu Ihrem Vergnügen, für auf Sie zugeschnittene kulturelle online-Stopps konstruieren wir Webisten Homepage-Galerien. Webkünstler bleiben der Weiterentwick-lung der visuellen online-Cyberkultur verschrieben durch ihre fortwäh-rende Lebensarbeit.

Zeigen Sie Ihre Unterstützung für die Opfer, die sie bringen, und kaufen Sie, was sie Ihnen anbieten.

Ich schließe mit ein wenig über meine eigene Arbeit. Als ich als Künstler begann, erkundete ich die verschiedenen Medien. ich malte, fotografier-te, machte Keramiken, Bronzeskulpturen, mixed media und Performance -Kunst als Tänzer. Aber da gab es keine brennende Liebe, um mich völlig einem traditionellen Medium zu widmen. Es schien, soviel war schon getan worden mit jedem Medium. Ich hatte das Gefühl, als Künstler zu spät geboren zu sein. Aber es hat mir Spaß gemacht, mich selbst auszudrücken durch diese Medien, vor allem durch Malen und Metallskulpturen.

Aber als ich eingeführt wurde in die Computergrafik, damals 1985, war es Liebe auf den ersten Blick, und ich bin heute immer noch damit verheiratet. Ich liebe es, mich selbst auszudrücken durch den Computer. Programme kommen und gehen, aber über die Jahrzehnte habe ich versucht, einen alles einbeziehenden persönlichen Stil zu entwickeln.

„Stil“ bedeutet für mich, das Herüberbringen der subjektiven inneren Geisteshaltung durch das Medium. Ich habe Pixel nun schon seit 17 Jahren auf dem Monitor bewegt, um mich selbst auszudrücken. Dieses Selbstgefühl strebt danach, die Schönheit des Malens und der Skulptu-ren herüberzubringen auf Ihren Bildschirm. Durch die Magie von Pro-grammen, die unsere kleinen Punkte, die Pixel, hin und her bewegen, sind wir in der Lage, unsere inneren Visionen in Bildzusammen-stellungen, die aus der Technologie gewebt werden können, für alle sichtbar zu machen.

Ich persönlich strebe danach, das Gefühl gemalter Oberflächen und texturierter Skulpturen in Ihre virtuelle Kunsterfahrung zu bringen. Ich teile mit Ihnen diese Liebe für Malen und Bronze. Durch die digitale Domäne kann ich das ästhetische traditionelle Verständnis für das Medium verbinden mit neuen Linien und Formen, die ich als Künstler durch magische Tricks verbinden kann.

Ich fühle mich geehrt, Ihnen meine „Cyberbabies“ oder die Kunst, die aus dem Web geboren wurde, zur Verfügung zu stellen, das Produkt der Sichtbarmachung eines sich entwickelnden „Looks“ (Aussehen), das nur beschrieben werden kann als ein „ism“ der Kunst, formell deklariert als „Webism“.

Die Kunst, die hier präsentiert wird, gehört zur besten, die unsere Kuratorin Ingrid gefunden hat nach ausführlicher Erkundung des Internet. Wer weiß, es könnte ein knospender Picasso darunter sein, also erwer-ben Sie die präsentierte Kunst jetzt, während sie noch einen vorteilhaften Kaufpreis hat. Werden Sie ein Patron der neuen Kunstform, und unterstützen Sie die globale Webkunst.