Das "East Hawai'i Cultural
Center" (EHCC) stellt der digitalen Gemeinschaft künftig ein
formelles Museum zur Verfügung, indem jährlich eine
Cyberart-Ausstellung stattfinden wird. Derzeit läuft die erste
Ausstellung dieser Art. Bei der Premiere dabei sind auch die beiden
deutschen Künstlerinnen Karin Kuhlmann (Verl) und Ingrid Kamerbeek
(Sonthofen).
Kurator der Ausstellung ist Dr. Rodney "Pygoya" Chang, von
Insiderkreisen auch als "Papst der Cyberart" bezeichnet. Bereits
1985 stellte er zum ersten Mal digitale Werke aus. In seinem
virtuellen Kunstmuseum "Truly Virtual Web Art Museum" organisierte
er bereits über 50 Online-Ausstellungen. Chang hat für die Schau auf
Hawaii insgesamt 24 Arbeiten von Künstlern aus 21 Ländern
ausgewählt. Damit soll der gegenwärtige Stand der Cyberart gezeigt
werden.
Homepage der Ausstellung: www.lastplace.com/EXHIBITS/EHCC/ICE2002/ehcccyberartshow.htm
Karin Kuhlmann: geboren 1948; wohnhaft in Verl; Ausbildung
zur Fotografin und Grafikerin; Arbeit als Grafikerin unter anderem
bei Bertelsmann und für Werbeagenturen;
Seit 1996 künstlerische Arbeit mit dem Computer. Werke wurden
bereits mit Preisen ausgezeichnet.
Arbeitsschwerpunkte sind die
Beschäftigung mit eigenen Fotos (Collagen, etc.), 3D-Programmen
(Landschaften mit surrealem Charakter, etc.) und Abstraktionen
(Fraktale, etc.).
Homepage: http://www.karinkuhlmann.de/
Ingrid Kamerbeek: geboren 1952 in Gummersbach; wohnhaft in
Sonthofen; Ausbildung zur Grafikerin beim Großvater und Vater (beide
Kunstmaler); eigene Galerien in Kaarst bei Düsseldorf sowie in
Mönchengladbach.
Seit 1999 künstlerische Arbeit mit dem Computer.
"Für mich ist der Computer das ideale Werkzeug zur Umsetzung
meiner Kreativität. Mit keinem anderen Werkzeug ist eine so direkte
und spontane Übersetzung meiner Emotionen möglich."
Homepage: home.t-online.de/home/iutkamerbeek/home.htm